Wie kommt man vom Schaf zum Applaus? weiter lesen >
Keine Posaunen für Jericho
Die Posaune ist wohl eher deshalb in die deutschen biblischen Übersetzungen geraten, weil das Instrument dem durchaus musikalischen Martin Luther besonders gefiel, als aus historischer Sorgfalt, denn Posaunen gab es vor allem in alttestamentarischen Zeiten nicht. weiter lesen >
Der wichtige Wicht
Wer denkt, Wichte seien nicht oder sogar nichts, hat geradezu eine linguistische Berechtigung dazu, wer sie aber für unwichtig hält, irrt! weiter lesen >
Ja, ja, nein, nein
Es mag überraschend sein, dass man auf das ‹Ja› — außer beim Heiraten — im Grunde ganz verzichten könnte. Aber viel überraschender ist, dass es der Linguistik noch nicht gelungen ist, die Herkunft des Wörtchens zu klären! weiter lesen >
Die flache platonische Liebe
Der Bezug des Namens ‹Platon› zur Bedeutung ‹breit› und ‹flach› ist etymologisch und sprachgeschichtlich unbestritten. weiter lesen >
Kichern mit Cicero
Das Kichern, das vergnügte, etwas unterdrückte, obwohl nicht unterdrückbare, verhaltene, stoßweise Lachen, ist wie das Gackern, wie das Gickeln, wie das Glucksen und viele andere lautmalerischen Ursprungs. Althochdeutsch unterschied noch ‹kichazzen› (leise lachen, gickeln, kichern) und ‹kachazzen› (herausprusten, schallend lachen). …
Von der Heldin zum Dummerchen
‹Tussi›: abwertend für eine weibliche Person, der man zwar nichts Schändliches unterstellt, die man jedoch auch nicht ernst nehmen kann. weiter lesen >
Von der Liebe zum Urlaub
Wie lieben, loben, glauben, erlauben und beurlauben mit der Libido zusammenhängen. weiter lesen >
Hang und Zusammenhang
Wenn etwas, was hängt (pendit), zugleich schwingt, ist es ein ‹Pendel›, ‹pendulum›.
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Basels verbaselter Basilisk
Genauso wenig wie der Basilisk hat das Verb ‹verbaseln› (etwas verfehlen, vermasseln, verschlampen) mit Basel zu tun! weiter lesen >










