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Alberigo Tuccillo Geschichte, Gesellschaft, Sprache Schreibe einen Kommentar

Es war also immer schon so. Unzählige Wörter und Sprachelemente, die sich im deutschsprachigen Raum inzwischen ganz heimisch und vollkommen assimiliert fühlen, haben Migrationshintergrund. Zurzeit kommen sie halt vermehrt aus dem angelsächsischen Raum — so what?

Merkwürdig ist jedoch, dass sehr oft Anglizismen, gegen die sich der Sprachpurismus wehrt, in Wirklichkeit gar keine sind. weiter lesen >

«Meine Geschichten» von Peter Leupin

Alberigo Tuccillo Geschichte, Gesellschaft, Gesellschaft, Literatur, Lyrik, Vermischtes 5 Kommentare

Die eigenwilligen erzählerischen Miniaturen sind nicht mit einem einzigen Schlüssel aufzuschließen; man braucht dazu einen ganzen Schlüsselbund — und auch dann, wenn man zu jedem Textchen den passenden Schlüssel gefunden hat, findet man bei mehrmaligem Lesen und bei mehrmaligem Aufschließen immer etwas Neues vor. weiter lesen >

Penalty

Die Angst des Übersetzers beim Elfmeter

Alberigo Tuccillo Geschichte, Gesellschaft, Sprache 3 Kommentare

Freilich kalauert der Titel dieses Artikels jenen einer Erzählung des großen des österreichischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Peter Handke: ‹Die Angst des Tormanns beim Elfmeter›. Zumindest die Absicht des Kalauers geht jedoch über die mäßige Lustigkeit des Wortspiels hinaus, denn zwischen der wirklichen oder vermeintlichen Angst des Tormanns und jener des Übersetzers gibt es durchaus Analogien — gerade auch was den Elfmeter angeht. weiter lesen >

linguistica informatica

Eine Hand wäscht die andere

Alberigo Tuccillo Gesellschaft, Sprache, Wissenschaft 2 Kommentare

Als die Ingenieurinnen und Ingenieure den Touchscreen erfunden hatten und auch für die Texteingabe auf Smartphones nutzen wollten, merkten sie, dass sich Geräte zwar immer kleiner bauen lassen, die Finger der Menschen jedoch gleich dick bleiben, und dass man sich folglich beim Eingeben der Buchstaben dauernd vertippte. weiter lesen >

Spaccanapoli

Weihnacht in Spaccanapoli

Alberigo Tuccillo Gesellschaft, Kunst und Kultur Schreibe einen Kommentar

Inzwischen war Giuseppe, ohne sich gewahr zu werden, dass er eine Viertelstunde gelaufen war, vor seinem Haus angekommen. Er hielt einen Augenblick inne, weil er merkte, wie geräuschvoll sein Atem ging. Er musste seine Fassung und seine Ruhe gänzlich zurückerlangen, bevor er eintreten und seine Lieben umarmen würde. Im Übrigen musste er noch die richtigen Worte finden, um ihnen das Fasten zu erklären, das ihnen auferlegt sein würde. weiter lesen >