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Ergo


Noch bin ich,

also denke ich.

Und wie ich denke,

kurz und gut,

nur so vor mich hin –

aus keinem andern Grund,

als dass ich eben gerne

denke und bin,

und bin und denke –,

da denk' ich manchmal auch –

so bin ich halt –,

dass ich vielleicht

bloß denke,

dass ich bin.

Verlässlich


Wenn sich meine Wege kreuzen,

ich mich ins Schwarze treffe,

stirnfaltig nach mir blicke

und in Flagranti

beim Leben mich erwische,

bin ich ganz bei meinem Trost,

dass ich mich nie verlassen habe,

worauf auch immer.

Zuversichtlich


Du weilst in all den Städten,

wo ich tausendmal nicht war,

wo kopflose Brücken

über alte Flüsse fließen,

in denen ich ertrank.

Du führst und suchst

mich heim,

nimmst mir den Stein

vom Halse und vom Herzen und malst

in meinem Kartenhaus die Engel an die Wand.

Die Zeit

Gestern noch…,

sag ich,

und morgen schon…,

sag ich,

die Zeit…,

nickst du,

vergeht

im Nu.

Wie wahr,

wie klar.

Denn morgen schon…,

sagst du,

und gestern noch… —

vielleicht,

wir machen's

uns nicht leicht,

doch war es nicht…?

Dann löschen wir

das Licht.