Einige Reaktionen von Leserinnen und Lesern auf die ‹Geschichten ohne festen Wohnsitz›: weiter lesen >
Giftige Wörter
Gift ist oder wenigstens war viel seltener etwas, was man versehentlich einnimmt, weil man dummerweise den Pinselreiniger in eine Cola-Flasche abgefüllt hat oder man zu faul war, noch bei der Pilzkontrolle vorbeizugehen. Viel häufiger wurde es einem (und wird in gewissen Ländern noch heute)… gegeben. weiter lesen >
Berge versetzen vom Guten zum Zucker
Die erste und wohl bedeutendste mediale Revolution war die Erfindung der Schrift vor sechstausend bis viertausend Jahren. Die zweite folgte stante pede nur wenige Jahrhunderte später: die Erfindung der Alphabete. Schreiben und Lesen im großen Stil blieb jedoch noch Jahrtausende …
Der nicht geladene Tischgenosse
Das lateinische Wort ‹fur, furis› (Dieb) hat in romanischen Sprachen eine große Menge an Wörtern generiert: Französisch ‹furtiv› (heimlich), Spanisch ‹furtivamente› (verstohlen), Italienisch ‹furto› (Diebstahl) und viele mehr. Wenn der Dieb jedoch sehr klein ist, muss er eine Diminutivendung bekommen, und …
Karl und Aachen
Der antike Name der Stadt Aachen ist mysteriöserweise nicht überliefert, obwohl die Archäologie zweifelsfrei belegt, dass der Ort bereits während des römischen Kaiserreiches eine beachtliche Größe und eine herausragende wirtschaftliche und militärische Bedeutung erlangt hatte. In lateinischen Texten des Mittelalters wird hingegen …
Von der Schwäche, ein Idiot zu sein
Angesichts der öffentlichen Äußerung eines einflussreichen, mächtigen Unternehmers, der Empathie als die ‹fundamentale Schwäche der westlichen Zivilisation› bezeichnet, da er die Ansicht vertritt, dass sie die Fähigkeit der Menschen einschränkt, starke und egoistische Entscheidungen zu treffen, wären Psychopathologie und Linguistik gleichermaßen gefordert, das …
Vom Zeichen für ein Wort zum Zeichen für einen Laut
Heute werden noch verschiedene Alphabete aktiv genutzt, wobei das lateinische Alphabet das am weitesten verbreitete ist und von fast siebzig Prozent der Weltbevölkerung verwendet wird. weiter lesen >
Vom Quengeln zu Beethoven
Ein Capriccio ist ein Musikstück, das keiner bestimmten Formgattung zuzuordnen ist und in dem von den Komponierenden gewisse Regeln bewusst, lustvoll und manchmal in ironischer, humoristischer Weise entweder verletzt oder geradezu pedantisch eingehalten und übertrieben werden. Berühmte Capriccios kennen wir von …
SABOTAGE
Unter ‹Sabotage› versteht man die absichtliche Störung eines Ablaufs, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Umgangssprachlich wird oft jede Lahmlegung oder Zerstörung von Geräten, Maschinen oder der für die Durchführung eines Prozesses nötige Einrichtung als Sabotage bezeichnet. Wer Sabotage betreibt, ist ein ‹Saboteur› beziehungsweise eine ‹Saboteurin› und …
Halm mit Beil
Nachdem ich den letzten Artikel über das Wort ‹Nostalgie› hochgeladen hatte, in dem nebenbei von der ‹Päpstlichen Schweizergarde› die Rede war, wurde ich mehrfach gebeten, auch Herkunft und Geschichte des Wortes ‹Hellebarde› zu klären, was ich hiermit gern nachhole. Die …
Hellebarde und Nostalgie
Ob in Frankreich, in Spanien, beim Papst, beim englischen oder preußischen König, den Söldnern ging es schlecht; physisch und psychisch. weiter lesen >











