Phatische Kommunikation

Alberigo Tuccillo Gesellschaft, Philosophie, Sprache Schreibe einen Kommentar

In den letzten Wochen ist in den täglichen erschütternden Berichterstattungen über den Krieg (vornehmlich über die traurigen Verhandlungen und Scheinverhandlungen), zunächst in der englischsprachigen Presse, ein alter linguistischer und kommunikationstheoretischer Fachausdruck wiederholt verwendet worden: ‹phatic communication›. weiter lesen >

Apologie der scheinbaren Nutzlosigkeit

Alberigo Tuccillo Gesellschaft, Philosophie, Sprache, Wissenschaft Schreibe einen Kommentar

Wozu betreibt man überhaupt Sprachforschung? Ist es nicht ein unnötiger Luxus, um nicht zu sagen eine Geld- und Energieverschwendung, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dafür zu bezahlen, dass sie ausgestorbene Sprachen rekonstruieren, Etymologien erklären, Verwandtschaften zwischen Sprachen und Sprachfamilien aufzeigen und uns auf eigentlich harmlose Irrtümer beim Verwenden unserer Sprache hinweisen? weiter lesen >

Rezensiertes Werk

Rezension: «Freiheit und Krisis» von Matthias Bertschinger

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Mit «Freiheit und Krisis» schafft Matthias Bertschinger das wissenschaftliche Fundament, um die von den etablierten Wissenschaften allzu lange vernachlässigten, zumindest nicht mit der nötigen Dringlichkeit angepackten Fragen nach dem Ursprung des Rassismus, der Diskriminierung, der Menschenfeindlichkeit, des Autoritarismus methodisch zu untersuchen.  weiter lesen >

Anthropie und Entropie

Alberigo Tuccillo Philosophie, Wissenschaft Schreibe einen Kommentar

Den Titel dieses Beitrags habe ich zugegebenermaßen dem Kalauern zuliebe gewählt, aber ich hätte es nicht getan, wenn er etwas anderes sagen würde, als ich meine. — Trotzdem muss ich fairerweise, bevor ich beginne, meinen eigentlichen Gedanken niederzuschreiben, die Begriffe erklären, die nicht allgemein geläufig sind:
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Achilles und die Schildkröte

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Ob ich die Mathematik liebte, weil ich meinen Mathematiklehrer mochte, oder ob ich ihn mochte, weil ich die Mathematik liebte, weiß ich nicht. Aber etwas Besonderes musste er mir bedeuten, denn schließlich liebte ich ja auch Musik, Zeichnen, Geschichte und Französisch, ohne dass ich die einschlägigen Lehrkräften in wirklich angenehmer Erinnerung bewahrt hätte.
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